Einstand von Pfarrer Peter Irsara

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Pfarrer Peter Irsara und Pater Albin bei der heiligen Messe

 

Pfunders hat den neuen Pfarrer, Peter Irsara, mit Freuden willkommen geheißen.Ab 01. September 2021 ist P. Peter Irsara Pfarrseelsorger der Pfarrei Pfunders, die Musikkapelle Pfunders und die Bevölkerung haben ihn bei seinem Einstand beim Abendgottesdienst am Herz-Jesu-Freitag begleitet.

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Pfarrer Irsara wird von Bürgermeister Walter Huber begrüßt

 

Peter Irsara SVD, schreibt in seinem Lebenslauf:

Ich bin in Abtei (Heimat des hl. Josef Freinademetz), Südtirol, am 27. 06.1950 geboren. Habe dort die Volksschule besucht und mit 12 Jahren kam ich nach Bozen und studierte bis zur Matura am Franziskanergymnasium.
1967 wurde in Bozen ein Schülerheim der Steyler Missionare fertig gebaut, und ich zog in das neue Heim ein.  Viele Gespräche über Berufung und Lebensentscheidung mit P. Alois Valtiner SVD, der damals Präfekt war, motivierten mich, nach der Matura im Priesterseminar (St. Gabriel) der Steyler Missionare in Mödling bei Wien, mir eine Zeit zu gönnen und mir Klarheit zu schaffen über meinen zukünftigen Weg. So kam ich im September 1971 in das Missionshaus St. Gabriel.
Die Jahre im Missionshaus war eine schöne Zeit. Da eröffnete sich auch der Weg für den Priesterberuf.

Als es dann darum ging Bilanz zu ziehen und die endgültige Entscheidung zu treffen, die mir gar nicht leicht fiel, da waren es doch drei Aspekte, die mich bewegten, den Priesterberuf zu ergreifen: Das Studium in St. Gabriel, das mir ein neues Gottesbild eröffnete; das Gemeinschaftsleben und die gemeinsamen Gebetszeiten.
Die 8 Jahre Studienzeit in St. Gabriel ließen mich erahnen, dass ein zölibatäres Leben doch auch möglich ist. So wurde ich in Mai 1979 zum Priester geweiht.

Die erste Missionsbestimmung war Südamerika, Chile. In Februar 1980 landete ich in Santiago de Chile. Chile ist ein schönes Land, das mir gleich Heimatgefühle schenkte. Nach einem dreimonatigen Sprachstudium begann ich meine erste pastorale Tätigkeit in einer Pfarrei von Osorno, ganz im Süden Chiles. Es war ein bedeutungsvolles Jahr. Da erlebte ich, dass die pastorale Arbeit unter ganz einfachen Menschen sich stark vom Theologiestudium unterscheidet. Nach einem Jahr kam ich nach Santiago wo ich in einer großen Schule der Steyler Missionare (mit über 2000 Schülern) als Pastoralassistent zu arbeiten begann.
Nach 6 Jahren bat ich um einen Wechsel und kam in eine Großpfarrei in Santiago.  Zwei Jahre später erhielt ich den Auftrag, in der Begleitung der Studenten des Priesterseminars der Steyler Missionare zu arbeiten. Es war eine Zeit großer Herausforderung.
1989 wurde ich von der italienischen Provinz der Steyler Missionare zurückgerufen, um in Oies, Geburtshaus des hl. Josef Freinademetz zu arbeiten. Ich wirkte dort 17 Jahre als Pilgerbetreuer, Jugendseelsorger des Dekanats Gadertal und als Aushilfsseelsorger im gleichen Dekanat.
Wegen des Priestermangels hat mich die Diözese Bozen-Brixen vor 6 Jahren gebeten drei Pfarreien zu übernehmen. Nachdem für Oies ein Nachfolger in Aussicht stand, wurde ich von unserem Orden freigestellt für die Übernahme der drei Pfarreien: Rodeneck, Meransen und Vals.

Pfarrer Peter Irsara

 

Quelle: miorpfundra.com
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